BUDDHISTISCHES ZENTRUM AUGSBURG der Karma Kagyü Linie

Die Karma Kagyü Linie

Diamantweg-Buddhismus und die Karma-Kagyü-Schule

Seine ersten Wurzeln bildete der Buddhismus in Tibet bereits um 650 n.Chr.. In mehreren Wellen wurde schließlich das gesamte buddhistische Wissen nach Tibet gebracht. Entsprechend der zeitlichen Übermittlung und der unterschiedlichen Neigungen der Menschen bildeten sich dort vier große Schulen: die Nyingmapas, Kagyüpas, Sakyapas und die Gelugpas.

Die Karma-Kagyü-Linie ist dafür bekannt, daß ihr Schwerpunkt seit jeher auf Meditation lag. Sie wird deshalb auch die "Praxis-Linie" genannt. Seit mehr als 1000 Jahren hat sie eine große Anzahl Erleuchteter hervorgebracht. In der Karma-Kagyü-Linie werden die effektivsten Methoden (die Lehre vom Diamantweg) überliefert, die der Buddha gelehrt hat. Tiefenpsychologische Mittel wie die buddhistischen Tantras und das Mahamudra (das Große Siegel) haben es vielen Praktizierenden ermöglicht, innerhalb relativ kurzer Zeit störende Gefühle in die entsprechenden Weisheiten umzuwandeln.

Ursprung:

Die Lehren der Kagyü-Linie gehen auf Buddha Shakyamuni und im speziellen auf die spontane Einsicht des indischen Yogi Tilopa (988-1069) zurück. Sie wurden seitdem immer direkt von Meister an Schüler weitergegeben. So gab Tilopa sein komplettes Wissen vom Wesen des Geistes und seine Erfahrung weiter an seinen Hauptschüler Naropa. Die Übertragungskette ist über Marpa, Milarepa, Gampopa und die Linie der Karmapas bis heute lebendig und ungebrochen.

Oberhaupt der Karma-Kagyü-Schule:

ist Seine Heiligkeit der GYALWA KARMAPA, dessen Erscheinen als "Herr der Buddhaaktivität" von Buddha selbst prophezeit wurde. Er ist der erste, bewußt wiedergeborene Lama Tibets, und zeigt sich heute als der 17. Karmapa Trinley Thaye Dorje, der im Frühjahr 1994 im Alter von elf Jahren aus dem besetzten Tibet in die Freiheit nach Indien gebracht wurde.

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Most recent update: 10/05/2010
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